Zurück

Beziehungen

Erstarrte Beziehungen - zurück in die Lebendigkeit

 

Wenn ich mich so umschaue, sehe ich in unserer Gesellschaft überwiegend Menschen in erstarrten Beziehungen,

ungesunde, krankhafte Symbiosen werden gebildet, nur um nicht allein zu sein, aus Angst vor dem Auseinandersetzen mit sich

selbst.

 

Aus falschen Komprominissen wird da Tag für Tag ein Spiel gespielt und sich dann gewundert, wann Krankheiten entstehen.

 

Aus einer inneren Blockade heraus. Weil in dem ganzen Spiel im Grunde alles "tot" ist.

 

Ja, ich weiß, harte Worte. Aber ich stelle immer öfter fest, die meisten brauchen diese...

 

Manchmal oder meist auch aus völliger Unbewusstheit heraus. Es gibt doch dieses Beispiel, wo der Mann seiner Frau das (gemeinsame)

Leben lang immer die obere Brötchen Hälfte gibt, in dem tiefsten Glauben, diese mag sie am liebsten. Und sie sagt nichts, entweder entweder,

weil sie glaubt, er mag die untere am liebsten und behält diese für sich oder weil sie das, was er ihr geben will, nicht ablehnen mag.

 

Ja, warum ? Warum nicht einfach sein ? Tja, was könnten die Folgen sein ?

 

Manchmal auch einfach aus Bequemlichkeit. Es wird halt mitgespielt, weil es zu anstrengend wäre, sich mit der eigenen (inneren) Wahrheit

auseinanderzusetzen...

 

Manchmal aber auch, weil es schlichtweg nicht mal einen Hauch einer Ahnung davon gibt, dass es auch etwas anderes gibt...

 

Und hier kann ein Ansatz sein, wenn Du bis hierher gelesen hast.

 

Ich glaube, ich kann behaupten, dass ich solchen - oft versteckten - Dynamiken recht gut auf die Schliche kommen kann, es 

quasi von Weitem "rieche". Einer meiner Lehrer hat mal gesagt, es sei ein Trüffelschwein, so in der Art. 

 

Man bekommt irgendwann einfach ein sehr tiefes, ausgeprägtes Gefühl dafür, was ist stimmig und was nicht.

Bei sich selbst und bei anderen.

 

 

 Zurück

teilen / abonnieren: